Ich will dir heute ein paar Feng Shui Tipps geben, wie du es schaffst, mit mehr Mut aus deiner Komfortzone rauszukommen. Dazu eine kleine Geschichte.

Kürzlich war ich beim Friseur. Meine Friseurin, zu der ich nun seit über zehn Jahren gehe und die ich sehr als Stylistin schätze, verkündete, dass sie mir vorerst das letzte Mal die Haare schneidet. Natürlich war ich sehr traurig, dass ich mich nun nach einer neuen Friseurin umsehen muss, aber viel mehr freute ich mich für sie. Sie gehört zu den Menschen, die an ihren Traum, ihre Vision glauben und nun aus ihrer Komfortzone rausgehen und einen Schritt in Richtung Vision wagen. Sie will nun endlich die lang ersehnte Ausbildung zur Maskenbildnerin machen, um sich hinterher selbstständig zu machen. Schon einige Jahre arbeitet sie freiberuflich neben ihrem Job im Salon als Stylistin auf Modenschauen und Events. Sie erzählte mir, dass sie lange mit sich gehadert hat, aber ihr Vater ihr Worte mit auf den Weg gegeben hat: „Das Glück gehört den Mutigen.“ Das Zitat ist übrigens ziemlich alt und wurde bereits von Cicero zitiert „Fortes fortuna adiuvat“ (wörtlich: „Den Mutigen hilft das Glück“).

Mut zeigen und Farbe bekennen

Mich hat die Geschichte sehr bewegt und ich stellte mir die Frage, wann ich das letzte Mal Mut bewiesen hatte? Ich habe das Gefühl, dass Mut für viele Menschen gerade ein sehr brennendes Thema ist. Egal, ob es darum geht, sich aus seiner Komfortzone herauszuwagen oder generell den Mund aufzumachen und Farbe zu bekennen. Bei mir ist es eine Weile her, dass ich mutig war. Und darum beschloss ich, mich noch heute hinaus zu wagen. Das Resultat ist dieser Text.

Seit über einem Jahr ruht mein Blog. Immer habe ich vorgeschützt, dass mir die Zeit, die Muße, die Ruhe fehlte. Tatsächlich fehlte mir der Mut. Nachdem ich mit meiner neuen Website einen guten Grundstein gelegt hatte, habe ich nicht weitergemacht. Obwohl ich viele neue Abonnenten im letzten Jahr gewonnen habe (Hallo, wenn auch du dazu gehörst!), konnte ich mich nicht überwinden, weiter zu schreiben. Warum? Mir fehlte der Mut! Da saß mir eine zum Beispiel die neue Datenschutzgrundverordnung im Nacken (meine neue Datenschutzerklärung findest du übrigens hier: http://steffikroll.com/datenschutz/). Außerdem wusste ich nicht, wohin mich mein Weg führt. Ist Feng Shui meine ausschließliche Berufung? Ist es das, was worüber ich kommunizieren will? Ich habe aber erkannt, dass das JETZT gar nicht so wichtig ist. Denn mit meiner Domain steffikroll.com und dem Motto „Lebe energiereich“ stehen mir alle Türen offen, durch die ich gehen möchte. Egal, ob es Feng Shui Beratung, Coaching oder Schreiben ist: Meine Website passt noch immer zu mir. Darum habe ich heute den Mut gefasst und gehe den nächsten Schritt mit diesem ersten neuen Blogbeitrag.

Mit diesen Feng Shui Tipps stärkst du deinen Mut

Willst du auch mehr Mut in deinem Leben zeigen und aus deiner Komfortzone ausbrechen? Hier kommen meine Feng Shui Tipps, wie dir das gelingt.

1) Lasse deine Ängste los, richte deinen Fokus auf die Gegenwart

Wenn dir manchmal der Mut fehlt, steht dir in der Regel eine Angst im  Wege. Darum ist es wichtig, wenn  du dir deine Ängste ansiehst, sie ernst nimmst und als Teil von dir akzeptierst. Erst, wenn du dich ihrer bewusst bist, kannst du sie auch loslassen. Um Angst loszulassen, gibt es viele Wege. Mir hilft immer sehr, mich bewusst in die Gegenwart zurück zu beamen. Ängste sind Hirngespinste über die eigene Zukunft. Mache dir bewusst, dass sie nicht real sind! Real ist nur die Gegenwart, der Moment, den du jetzt gerade erlebst. Das Leben um dich herum. Fokussiere dich nicht auf Grübeleien. Meditation hilft mir sehr, im Hier und Jetzt zu leben.

2) Visualisiere deine Träume, dann findest du den Mut, sie umzusetzen

Wenn du dir deine Träume und Visionen bewusst machst, gelingt es viel einfacher, die richtigen und mutigen Entscheidungen zu treffen. Hast du schon ein VisionBoard? Wenn nicht, dann empfehle ich dir, einfach mit einer Pinnwand anzufangen und Bilder aus Zeitschriften zu sammeln, die für deinen Träume stehen. Hänge die Pinnwand an einen Ort, an dem du sie jeden Tag siehst. Unterbewusst kannst du deine Zweifel und Ängste („Wie soll ich das denn je schaffen?“ „Dieser Traum ist viel zu abgehoben!“) auf diese Weise viel leichter loslassen. Wenn ich mein VisionBoard ansehe, muss ich immer lächeln, es macht mir ein gutes Gefühl der Vorfreude und da ist kein Platz für Angst.

3) Räuchere deine Angst aus

Angst sorgt für einen Energiestau. Mach dein Zuhause zu einem Ort, an dem sich keine Energie stauen kann. Räume jeden Tag auf, reinige das Haus. Und wenn du feststellst, dass dein Leben mal wieder zum Stillstand gekommen ist, nutze eine Räucherritual (z.B. mit Salbei, Rosmarin, Wacholder oder Beifuß), um die alte Energie zu vertreiben. Wenn du das noch nie gemacht hast: Tolle Anleitungen zum (spirituellen) Räuchern mit Räucherkohle und Kräutern findest du auf YouTube.

4) Verbrenne die Angst

Mir hilft es auch immer sehr, wenn ich Ängste und alte Glaubenssätze im wahrsten Sinne des Wortes verbrenne! Schreibe deine Ängste und Glaubenssätze dazu auf einen Zettel, streiche sie durch und sage dir laut, was du in Zukunft glauben willst. Nimm dann den Zettel und verbrenne ihn in einer feuerfesten Schale. Während des Verbrennens kannst du wunderbar meditieren und dir deine mutmachenden neuen Glaubenssätze als Affirmation immer wieder aufsagen.

5) Holz und Feuer für mehr Mut

Im Feng Shui wird Alles und jede Energie (auch wir Menschen) den fünf Elementen zugeordnet: Holz, Feuer, Erde, Metall und Wasser. Je nach Geburt, Wohnort, Umgebung sind die Elemente in unterschiedlicher Stärke bei dir vertreten. Einige der Elemente fördern stärker Ängste und Grübelei, Verharren in alten Mustern als andere. Zuviel Erde macht uns träge und regt zum Festhalten an (wir kommen nicht aus unserer Komfortzone heraus). Zuviel Metall schafft Berührungsängste, wir probieren nichts Neues aus uns sind nicht mehr spontan. Zuviel Wasser kann echte Ängste und Depressionen auslösen. Wenn du solche Tendenzen bei dir feststellst, ist es vielleicht Zeit für mehr Holz und Feuer. Das sind die Yang-betonten Elemente, die Ideenreichtum, Flexibilität, Mut und Visionen fördern. Umgib dich dann mehr mit Grün- und Rottönen, hole dir mehr Pflanzen in dein Umfeld, zünde öfter eine Kerze an, räuchere deine Wohnung, geh raus in die Natur, in den Wald. Auch in der Ernährung kannst du was bewirken. Saure (Holz) und bittere (Feuer) Speisen können dich unterstützen, Trägkeit, Unlust und Ängste zu überwinden.

Bild: Fotolia_behewa

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