Wir sind gerade dabei, unsere Kinderzimmer wieder umzuräumen. Und wir starten etwas sehr Revolutionäres! Wir trennen die Zimmer nicht nach Kindern, sondern nach Nutzung. Damit beheben wir einen der größten Feng Shui Fehler in Kinderzimmern. Was meiner Erfahrung nach die größten Fehler sind, verrate ich dir in diesem Beitrag.

Raus mit den Schreibtischen

Anlass unserer Umbauaktion war, dass meine Töchter ohnehin zusammen in einem Zimmer schlafen und ich ein Arbeitszimmer brauchte. Also haben wir überlegt, wie wir es umsetzen können, dass die Mädels zwar zusammen in einem Raum schlafen, trotzdem aber ihre Ruheecke haben. Als Lösung haben wir einen Raumteiler zwischen die Schlafecken gesetzt.

Als eine meiner Töchter ansprach, dass es doof ist, wenn sie vom Bett immer auf den Schreibtisch gucken muss, entstand noch eine ganz neue Idee. Ihre Schreibtische wandern künftig in das Arbeitszimmer. Da wir abgesehen von der aktuellen Corona-Situation eigentlich nie in der Verlegenheit sind, gleichzeitig zu arbeiten, brauchen wir uns keine Sorgen machen, dass wir uns gegenseitig stören.

Fehler #1: Schlafen und Arbeiten zu nah beieinander

Aus Feng Shui Sicht macht das total Sinn und es wundert mich, dass ich früher noch nie auf die Idee gekommen bin. Denn Schlafen ist eine Yin-Aktivität, Arbeiten und Schularbeiten eine Yang-Tätigkeit. Ich empfehle immer, dass Schreibtische nicht in das Schlafzimmer gehören. Ausnahme waren immer die Kinderzimmer. Doch das haben wir jetzt gelöst.

Wenn du nicht die Option hast, ein eigenes Arbeitszimmer zu kreieren, dann trenne im Kinderzimmer trotzdem Schlafen und Arbeiten möglichst weit voneinander, so dass der Geist zur Ruhe kommen kann. Ein Raumteiler oder ein Regal, welches Sichtschutz zwischen den Zimmerbereichen schafft, ist dafür ideal.

Fehler #2: Schreibtisch blickt auf das Fenster

Ich hätte es früher vielleicht auch so gemacht: Schreibtisch direkt ans Fenster rücken. Damit nimmt er weniger Raum ein und das Kind hat eine tolle Aussicht. Die Aussicht ist für die Inspiration auch super aber eigentlich auch zu viel. Denn der Ablenkungsfaktor für Kinder ist riesig.

Ganz abgesehen davon hat das Kind dann den kompletten Raum und auch die Tür im Rücken. Das sorgt für die unbewusste Ausschüttung von Stresshormonen. Die Folge: das Kind sitzt ungern am Schreibtisch.

Fehler #3: Schreibtisch steht an der Wand

In puncto Stress hat diese Position die gleichen Folgen wie #2, hinzu kommt aber die Wand vor der Nase, wenn das Kind am Schreibtisch sitzt. Das wirkt wie das sprichwörtliche Brett vor dem Kopf und schränkt die Kreativität und den Ideenreichtum ein. Wundere dich nicht, wenn dein Kind lieber auf dem Bett die Hausaufgaben macht als am Schreibtisch zu sitzen.

Fehler #4: Das Bett steht quer zwischen Tür und Fenster

Kinderzimmer sind oft recht klein, was zur Folge hat, dass sich Tür und Fenster nicht selten genau gegenüber befinden. Im Feng Shui heißt es dann: Qi-Durchschuss. Hier beschleunigt die Lebensenergie besonders und fegt über das Bett hinweg, wenn es genau dazwischen steht. Für die Kinder wird es dann sehr schwer zur Ruhe zu kommen.

Fehler #5: Hochbetten

Ja, ich gebe zu, sie sind gerade in kleinen Zimmern platzsparend, weil man auch darunter noch was aufstellen kann, z.B. Schränke oder den Schreibtisch. Faktisch widersprechen sie aber dem Prinzip des Schlafen. Schlafen ist Yin. Yin-Energie finden wir in Erdnähe. Je höher wir kommen, desto yangiger wird die Lebensenergie. In einem Hochbett kommt das Kind also schlechter zur Ruhe.

Zudem gilt im Feng Shui das Prinzip, dass unter dem Bett idealerweise gar nichts sein sollte, damit das Qi hier frei fließen kann. Unter einem Hochbett staut sich aber immer Energie in irgendeiner Weise, am ungünstigsten ist es, wenn hier (Schul)Arbeit ist.

Fehler #6: Knallige Wandfarben

Kinder an sich befinden sich energetisch in der Yang-Phase des Lebens. Alles ist aufregend, laut, schnell. Das Kinderzimmer ist seiner ersten Bestimmung nach jedoch ein Schlafzimmer. Auch wenn das Kind hier natürlich genauso spielt und Schularbeiten macht, verbringt es doch noch mehr Zeit mit Schlafen (im Schnitt 10 Stunden). Das heißt, der Raum sollte eine Yin-Atmosphäre haben und nicht noch das Yang stärken. Bunte, knallige Farben gehören aber ebenfalls zum Yang und und wirken daher kontraproduktiv.

Fehler #7: Offene Regale

Für Kinder ist Ordnung etwas, was sie erst lernen müssen mit dem Älterwerden. Ordnung hat auch was mit Ruhe und Yin zu tun. Doch das ist bei Kindern noch kaum ausgeprägt. D.h. Aufräumen – so wie wir es als Erwachsene verstehen – überfordert Kinder. Daher ist es sinnvoller, Räume zu schaffen, die schnelle Ordnung ermöglichen, aber der Yang-Energie der Kinder entsprechen. Kisten und Kästen, große Schubladen, Spieltonnen, in die sich alles schnell einräumen (reinwerfen) lässt, sind daher super als Stauraum im Kinderzimmer.

Haben dir meine Tipps gefallen? Dann teile doch gern den Artikel oder schreib mir von deinen Erfahrungen.

Ich wünsche dir eine energiereiche Zeit mit deinen Kindern.

Alles Liebe

Deine Steffi

schwanger2020

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