In diesem Beitrag erzähle ich dir, was mir bei meiner letzten Wanderung passiert ist und was du daraus für dein eigenes Leben mitnehmen kannst. Denn das, was ich erlebt habe, ist wie ein Gleichnis für das Leben und eine taoistische Weisheit.

Orte voller Wunder gibt es bei dir um die Ecke

Ich habe ich mit meiner Familie einen Ausflug in die Eifel gemacht zum wunderschönen Dreimühlenwasserfall. Dieser Wasserfall ist ein Traum. Wenn du davor stehst, denkst du: Wozu reisen in ferne Länder reisen, wenn es solche Naturwunder um die Ecke gibt. Dieser kleine Wasserfall ist ein ganz magischer Ort. Das Wasser ist herrlich klar und frisch und fällt über einen moosbewachsenen Fels zu einem kleinen Auffangbecken bevor es in ein Bächlein mündet. Eine Quelle von Lebensenergie.

Neue Wege sind manchmal sehr holperig

Mein Mann hatte die Idee, diesmal von einem anderen Startpunkt dorthin zu wandern. Angeblich sei der Weg kürzer. Das war er auch in der Tat. Und sogar schattiger, weil er durch den Wald verlief. Doch leider ging es hier immer wieder bergauf und bergab, viele Wurzeln machten den Weg holperig und an einigen Stellen war er so eng, dass gerade eine Person auf den Pfad passte. Da wir unseren Kinderwagen dabei hatten, war es wirklich schwer, hier entlang zu kommen. Schlussendlich nahm ich meinen Sohn auf den Arm und mein Mann musste an einigen Stellen den Wagen tragen, um überhaupt weiter zu kommen.

Nach unserer schönen Rast am Wasserfall überlegten wir, dass mein Mann allein den Weg zum Auto zurückgehen würde und dann zum anderen Parkplatz fahren würde. Ich sollte mit den Kindern den ebenen Weg gehen, den wir von einer früheren Wanderung schon kannten. Also gingen wir los. Nach einem Stück des Weges kam ich mit den Kindern an eine Weggabelung. Da es schon einige Jahre her war, dass ich hier war, konnte ich mich nicht mehr an den exakten Weg erinnern. Mein Gefühl sagte mir, ich müsse geradeaus gehen. Der Wegweiser für den Rundweg zeigte jedoch nach links. Auch alle anderen Wanderer, die vor uns gingen, waren links abgebogen. Also bog ich mit den Kindern gegen mein Gefühl links ab.

Der Wegweiser führte uns einen schweren Weg

Der Weg führte über ein Feld, ging stetig bergauf und hatte keine schattigen Stellen. Es war ziemlich heiß und die Sonne brannte. Nichts kam mir bekannt vor, es dauerte viel zu lange und kein Ort war in Sicht. Die Wanderer vor uns waren alle verschwunden. Wir hatten Durst und uns war heiß. Zum Glück hatten wir ausreichend Wasser dabei, so dass wir uns eine kleine Dusche aus der Wasserflasche gönnten. Dann kamen wir wieder an eine Weggabelung. Diesmal zeigte der Wegweiser nach rechts. Doch hier ging es noch steiler bergan und der Feldweg war zerfurcht von Traktorspuren. Es war undenkbar, dass ich hier mit dem Kinderwagen durchkommen würde. Mir war zum Heulen zumute.

Retter in der Not

Da kamen uns zwei Reiterinnen entgegen und ich fragte sie kurzerhand, wohin die beiden Wege an der Gabelung führen. Sie sagten, dass hier erstmal eine ganze Weile gar nichts käme! Und ihnen war auch nicht bekannt, dass man auf diesem Weg zum Ort zurückkommt. Ich war fassungslos. Als ich nach dem kürzesten Weg in den Ort fragte, sagten sie, dass ich nur zurückgehen müsste (zu der Stelle, wo ich vorher nicht weiterwusste). Von dort führte eine kurze Asphaltstraße bis zum Ort. Das sei wirklich nicht weit.

Also drehte ich mit den Kindern um, zurück über das offene Feld durch die sengende Sonne. An der Weggabelung folgten wir anschließend dem Weg, den mir mein Bauchgefühl vorher empfohlen hatte. Und tatsächlich gelangten wir schon nach etwa zehn Minuten an den Parkplatz, wo mein Mann uns erwartete. Ich war völlig fertig von dem Weg, der durch die Extrarunde mehr als doppelt so lang wurde. Als ich später zu Hause wieder einigermaßen erholt war, merkte ich, dass diese kleine Wanderung mir eine taoistische Lebensweisheit ganz klar vor Augen geführt hatte.

Vertraue deinem Bauchgefühl

Mein Bauchgefühl zeigte mir den leichten Weg. Ich hätte ruhig darauf vertrauen dürfen, denn die richtige Antwort befand sich in meinem Innen. Doch ich habe mich auf der Wanderung vom Außen leiten lassen, habe versucht, andere Wanderer nachzumachen. Vielleicht war es für sie der bessere Weg, doch ich kannte ja gar nicht ihr Ziel! Auch wenn die Wegweiser in eine andere Richtung wiesen, war es für mich nicht der leichtere Weg. Zweifelsohne wäre ich auch über diesen Weg ans Ziel gekommen. Aber zu welchem Preis? Mit viel mehr Mühe, steilere Pfade, mehr Kraftaufwand, in der prallen Sonne, vielleicht am Ende mit einem dicken Sonnenbrand oder Sonnenstich. Zum Glück bekamen wir noch rechtzeitig Hilfe und konnten umkehren. Doch es wäre noch soviel leichter gewesen, hätte ich von Anfang an auf meine Intuition gehört.

Alles was du wissen musst, ist in dir

Genauso ist es im Leben: Egal, ob es darum geht, wie du deine Kinder erziehst, welchen Job du nach der Schule wählst, wie du dein Leben führen solltest. Es gibt immer viele Stimmen im Außen, die dir raten, wie du etwas oder was du tun sollst. Doch den einzig richtigen Weg kennst nur du. Höre unbedingt auf deine innere Stimme! Alles was du wissen musst, liegt in dir. Weißt du an einem Punkt nicht weiter, darfst du um Hilfe bitten. So wie ich die Reiterinnen gefragt habe. Ansonsten vertraue deinem Bauchgefühl und deiner inneren Weisheit! 

In diesem Sinne wünsche ich dir eine energiereiche Zeit geleitet von deiner inneren Stimme!

Deine Steffi

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